TTIP und andere Freihandelsabkommen aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherschutzes

17.02.2016

"Das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA bedroht wesentliche Errungenschaften, die Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahrzehnten im Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz erstritten haben.

Stellen Sie sich vor, die weltweit größte Handelszone soll geschaffen werden, aber die Abgeordneten und Umweltverbände und andere Vertreter von Bürgerrechten haben keinen Zugriff auf die Dokumente, über die geheim verhandelt werden soll. Dafür bekommen jedoch Industrieverbände privilegierten Zugang. Stellen Sie sich außerdem vor, es ginge dabei um grundlegende Entscheidungen zu Grenzwerten in der Chemikalienpolitik, um Gentechnik in Lebensmitteln, um die Zulassung von Fracking, Privatisierung von Wasser und um weitere grundlegende Fragen.  Genau das steckt hinter dem  Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP), das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Wirtschaftsliberale auf beiden Seiten versprechen sich von diesem Abkommen Wachstum, Jobs und Wohlstand. Viele kritische Verbände und Bürger befürchten eine Aufweichung von Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und eine Aushöhlung demokratischer und rechtsstaatlicher Prinzipien zugunsten multinational agierender Unternehmen."

Dieses Seminar des Bildungszentrums für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Zusammenarbeit mit dem BUND Schleswig-Holstein informiert über den aktuellen Stand, über Hintergründe und was TTIP für Schleswig-Holstein bedeuten könnte.

Infoflyer & Anmeldeformular

Ort: Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Hamburger Chaussee 25 - 24220 Flintbek

Kontaktperson: Andrea Weigert

E-Mail: anmeldung@bnur.landsh.de

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